Re: Problem mit 'in' durch fallende Flanke von Belegtmelder

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Wer verwendet einen Endimpuls (fallende Flanke) bei RocRail?

Ja, ich verwende einen Endimpuls im Betrieb und bin zufrieden damit.
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Ja, ich verwende einen Endimpuls im Betrieb, habe aber ab und zu Probleme.
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Ja, ich verwende einen Endimpuls, bisher aber nur Virtuell.
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Nein, ich verwende keinen Endimpuls und habe auch nicht vor einen zu benuten.
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Nein, ich verwende keinen Endimpuls, da ich beim Test schlechte Erfahrungen damit gemacht habe.
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Nein, ich verwende keinen Endimpuls, da ich ich mich noch nicht informiert habe.
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Nein, ich verwende keinen Endimpuls, werde es aber eventuell mal testen.
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RainerK
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Re: Problem mit 'in' durch fallende Flanke von Belegtmelder

Post by RainerK » 29.09.2015, 15:29

(Beitrag wurde aus viewtopic.php?p=97793#p97793 hierhin verschoben)

Hallo zusammen,

die Diskussion in diesem Faden und die fragwürdigen Vorschläge für die Problemlösung sind der beste Beweis dafür,
dass die fallende Flanke eines Rückmelders, ob mit oder ohne Verzögerung, eine ungeeignete Krücke ist. :roll:

Wer es noch nicht versucht hat, damit eine falsche Art und/oder Positionierung von Rückmeldern "verwendbar" zu machen,
sollte es unbedingt bleiben lassen, denn Krücke bleibt Krücke, auch wenn man eine angebliche Lösung "drumherum" bastelt,
die auch wieder nur eine Krücke zur Verschlimmbesserung einer Krücke ist. :roll:

Auf eine Kommentierung meines Einwurfs darf gerne verzichtet werden. 8)

Es grummelte RainerK

Couchpotato
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Re: Problem mit 'in' durch fallende Flanke von Belegtmelder

Post by Couchpotato » 29.09.2015, 19:30

Als Informatiker kann ich dem Wunsch nach einer soliden Unterstützung der fallenden Flanke als Ereignis nur zustimmen, denn es ist eine zusätzliche anlagenbasierte Information ohne extra weiteres Geld in die Hand nehmen zu müssen!
Allein, zuverlässig muss sie sein!
Wenn man denn z.B. in ein bekanntermaßen zuverlässiges Rautenhaus Rückmeldesystem investiert hat und sich durch gute Meldeachsen und die programmierbare Rückmeldeverzögerung (d.h. der Rückmelder gibt frühestens nach 500 msec frei) eine bombensichere Freimeldung eingekauft hat, warum in aller Welt sollte man diese nicht nutzen können? Nur weil andere vielleicht ein untaugliches Rückmeldesystem mit flackernden Ausgängen haben? Muss ich deswegen auf mein bezahltes halbes Bit verzichten?
Meine Meinung darf selbstverständlich gerne diskutiert und kommentiert werden, denn ich nehme nicht für mich in Anspruch, die absolute Wahrheit gepachtet zu haben...

Niklas01
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Vor-und Nachteile über fallende Flanken / Endimpulse

Post by Niklas01 » 30.09.2015, 08:53

Hallo Zusammen,

da hier (http://forum.rocrail.net/viewtopic.php?f=46&t=10186) eine Diskussion über Endimpulse bei Rückmeldern angefangen wurde, habe ich mal eine kleine Umfrage erstellt.
Wenn ihr Probleme hattet mit Endimpulsen, bei denen euch keine gute Lösung eingefallen ist, so könnt ihr diese hier dazuschreiben. Damit machen andere nicht die selben Fehler.

Meine Meinung:

Fallende Flanken können direkt in die Planung der Anlage integriert werden, und hierbei geht es nicht immer um Kostenersparnis. Voraussetzung sind natürlich saubere und lang genuge Gleise mit Kontaktmelder / Lichtschranken / Zeitgeber oder was auch immer um die Rückmeldung gut zu machen.

Ich zum Beispiel verwende die fallende Flanke bei der Ausfahrt aus einem Bahnhof: Ich möchte das diese Fahrstraßen möglichst früh freigegeben werden. Da Züge sehr unterschiedlich lang sein können, setze ich hier keinen in-Melder im klassischen Sinn ein. Dies habe ich dadurch realisiert, dass der enter-Melder auch gleichzeitig der in-Melder als Endimpuls ist. Sobald also der Enter-Melder ausgeht, wird im Block in ausgeführt und die Weichen am Bahnhof können wieder für andere Zwecke benutzt werden.

Es soll hier bei einer netten Diskussion bleiben, bei der die Vor-und Nachteile über einen Endimpuls diskutiert werden, sodass auch Neueinsteiger sich ein Bild darüber machen können. Weiß eigentlich jemand, wie das große Vorbild Weichenfahrstraßen im Bahnhofsbereich freigibt?

Viele Grüße
Niklas

cds
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Re: Vor-und Nachteile über fallende Flanken / Endimpulse

Post by cds » 30.09.2015, 09:26

Hallo!
Weiß eigentlich jemand, wie das große Vorbild Weichenfahrstraßen im Bahnhofsbereich freigibt?
Salopp formuliert:
Weichen sind, soferne sie nicht dicht an dicht liegen, einzeln getrennt isoliert. Liegen sie nahe beieinander, werden auch Weichenbereiche isoliert. D. h., fährt ein Zug über eine Weichenstraße und der letzte Wagen (die letzte Achse) verläßt eine Weiche (der Weichenbereich beginnt/endet bei den Grenzmarken), wird diese bereits frei gemeldet bzw. kann eine darüber führende FS aufgelöst werden. Wann die Fahrstraße hinter dem Zug aufgelöst wird, ist Sache des Betreibers; das machen Bahnverwaltungen unterschiedlich.

Besra
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Re: Vor-und Nachteile über fallende Flanken / Endimpulse

Post by Besra » 30.09.2015, 14:14

Niklas01 wrote:Ich zum Beispiel verwende die fallende Flanke bei der Ausfahrt aus einem Bahnhof: Ich möchte das diese Fahrstraßen möglichst früh freigegeben werden. Da Züge sehr unterschiedlich lang sein können, setze ich hier keinen in-Melder im klassischen Sinn ein. Dies habe ich dadurch realisiert, dass der enter-Melder auch gleichzeitig der in-Melder als Endimpuls ist. Sobald also der Enter-Melder ausgeht, wird im Block in ausgeführt und die Weichen am Bahnhof können wieder für andere Zwecke benutzt werden.
Hallo,

für einen ganz ähnlichen Zweck habe ich den Endpuls früher ebenfalls benutzt. Das hat hervorragend und absolut zuverlässig funktioniert.

Einzige und zugleich unabdingbare Voraussetzung ist, dass das Rückmeldemodul eine - im Idealfall einstellbare - Freigabe-Verzögerung hat, damit der Melder wirklich nur ein einziges Mal von ON auf OFF geht - egal wie verschmutzt Räder und Gleise sein mögen.
Wenn das nicht der Fall ist: Finger weg vom Endpuls ;)

Grüße
Besra

Per
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Re: Vor-und Nachteile über fallende Flanken / Endimpulse

Post by Per » 30.10.2015, 14:03

Besra wrote:Einzige und zugleich unabdingbare Voraussetzung ist, dass das Rückmeldemodul eine - im Idealfall einstellbare - Freigabe-Verzögerung hat, damit der Melder wirklich nur ein einziges Mal von ON auf OFF geht - egal wie verschmutzt Räder und Gleise sein mögen.
Wenn das nicht der Fall ist: Finger weg vom Endpuls ;)
Zur Not kann man das aber auch mittels Software realisieren. Viele Tastaturentpreller funktionieren so.

Niklas01
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Re: Vor-und Nachteile über fallende Flanken / Endimpulse

Post by Niklas01 » 01.11.2015, 11:33

Per wrote: Zur Not kann man das aber auch mittels Software realisieren. Viele Tastaturentpreller funktionieren so.
Stimmt natürlich, funktioniert auch mit Rocrail:)

Gruß
Niklas

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