Ereignis-Zeitgeber Max. 2500ms (Event Timers)

rjversluis
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Ereignis-Zeitgeber Max. 2500ms (Event Timers)

Post by rjversluis » 04.01.2013, 08:22

Ab 4491 werden event timers bis 2500ms hard coded reduziert. (Was eigentlich auch noch Riskant ist.)
Last edited by rjversluis on 04.01.2013, 09:20, edited 1 time in total.

StefanF.
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Post by StefanF. » 04.01.2013, 09:06

Hallo Rob,
wenn das die Ursache ist, müssen einige Rocrailbenutzer ihre Pläne anpassen. Ich habe bisher auf meiner Anlage viele enter2in Melder mit einerm event_timer von 5000ms eingesetzt und keine Probleme im Betrieb gehabt.
Um jetzt die Differenz zu den festgesetzten 2500ms auszugleichen, muss ich die Bremsverzögerung in den Lokomotiven erhöhen oder die Geschwindigkeit anpassen. Ist aber in meinem Fall nicht so schlimm, da ich die Anlage gerade zurück baue. In Zukunft werden 2 Melder pro Block eingesetzt. 8)
Beste Grüße
Stefan

rjversluis
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Post by rjversluis » 04.01.2013, 09:16

Hallo Stefan,

ich könnte es auf 5000 erhöhen aber ich will diese Diskussion über Überfahrene Melder nicht mehr.
Jedes Lok Objekt in Rocrail hat ein Runner-Thread, ein Asynchrone Ablauf welche durch diese Event, Signal und andere Delay Timers Komplett einschläft und erst dann wieder weiter Events verarbeiten kann wenn diese Zeit abgelaufen ist.
Es ist aus meiner Sicht ein Krücke und nur für kleine Testanlage anwendbar.

Für ein paar Cent kauft man eine HALL Diode welche direkt auf ein Eingang angeschlossen werden kann wenn es nicht mehr möglich ist um nachträglich Melder Sektionen ein zu bauen.
http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=hal ... -system-en
http://wiki.rocrail.net/doku.php?id=hal ... -system-de

Also: 2500ms sind immer noch viel aber ich lasse das als ober Grenze.

ron&bram
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Post by ron&bram » 04.01.2013, 10:35

Hallo Rob,

Personlich tut es mir leid, diese Entscheidung, da jetzt Rocrail nicht mehr nutzbar werd fur meine Anlage. Im alle Jahren dass ich mit Rocrail beschaftigt bin hat bei mir enter2in, mit Zeitgeber-Werten zum Teil weit uber 10 Sekunden, immer einwandfrei funktioniert.
Auf den Anfangsseite vom Rocrail-Wiki, bei "Fance features of Rocrail" steht
Only one feedback contact per block required
und dass ist jetzt nicht mehr den Fall.

Pirat-Kapitan
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Post by Pirat-Kapitan » 04.01.2013, 11:14

Hallo Rob,
Rocrail ist ein mächtiges Werkzeug und daher mit Sicherheit mit diversen kritischen Einstellungsmöglichkeiten ausgestattet. Aber gerade diese Vielfalt von möglichen Einstellungen (die bei falschem Gebrauch natürlich auch unerwartete oder ungewünschte Ergebnisse produzieren) macht dieses Programm in meinen Augen so wertvoll.
Eine kritische Einstellung ist nach der bisherigen Diskussion anscheinend, dass einige mit den Auswirkungen von "Timer-"Einstellungen im Zusammenhang mit Rückmeldern nicht klar kommen (m.E. mangende Durchdringung des Stoffs) und sich jetzt "lautstark" hier im Forum äußern.
Die große Masse der Rocrailuser hat mit dieser Einstellmöglichkeit keine Probleme.

M.E. würde ein entsprechender Hinweis im Wiki (z.B. so wie Du in Deinem vorherigen Beitrag dargestellt hast, dass so ein Timer die weiter Befehlsverarbeitung für diese Lok für die Timerzeit sperrt) völlig ausreichen und die große Masse der Rocrailnutzer (die Rocrail bislang korrekt genutzt hat) wird nicht wegen ein paar Fehlbedienern abgestraft.

Schöne Grüße
Johannes

peter&basti
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Post by peter&basti » 04.01.2013, 11:17

Hallo Rob,

ich kann mich den Aussagen von Ron und Stefan nur anschließen.
Habe über die Weihnachtsferien meine Anlage nun endlich optimiert, allerdings unter Ausnutzung der Ereigniszeitgeber > 2500 ms

Hier meine Bahnhofs-Parameter:

Enter-Bereich zwischen 200 und 280 cm Länge
In-Bereich allgemein 40 cm Länge

Alle Lokdecoder sind bereits auf aus unserer Sicht beträchtliche Verzögerung eingestellt, brauchen aus Vmax über 2 Meter, um stehenzubleiben.

Teilweise sind uns bei der Verzögerungseinstellung der Decoder auch die Hände gebunden, weil bei Sounddecodern die Beschleunigung und Verzögerung durch das Soundprojekt vorgegeben wird, um synchron zu sein.

Habe derzeit ENTER auf Ereigniszeitgeber 1 mit 6000 - 7500 ms
und IN auf Ereigniszeitgeber 2 mit 1500 ms justiert.

Im ENTER Bereich kriechen die Loks noch immer die halbe Strecke dahin, weil ich die Blocks über die Weichenstraßen mit Vmid anfahre.
Beim IN Ereignis muss ich dann noch Lokspezifisch 100-300 % zugeben, damit alle Loks 5 cm vor IN-Ende halten.

Bei einer Einschränkung des Zeitgebers auf 2500 ms müsste ich noch mindestens 10 Melder nachrüsten, um die Bahnhofsgleise weiter zu unterteilen.

Ein Rocrail User sollte doch mit den Zeitgebern umgehen können. Das haben sogar wir verstanden, obwohl wir noch lange keine Experten sind.

Liebe Grüße aus Wien

Peter & Basti

peter&basti
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Post by peter&basti » 04.01.2013, 11:27

Hallo Rob,


ich habe noch einen konstruktiven Vorschlag:

- Event Timer auf 2500 ms im Standard limitieren

- zB. in den Rocrail Eingeschaften einen Haken einbauen um diese
Limitierung aufheben zu können.

Damit kann die Abwärtskompatibilität von Rocrail sicher gestellt werden und Ron, Stefan, ich und vermutlich viele Andere müssen nicht aufwändig die bestehenden Anlagen umbauen.

Das sollte doch einfach möglich sein?

Liebe Grüße

Peter

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Post by rjversluis » 04.01.2013, 11:40

Hi Peter,

ich baue es ein aber ich reagiere hier im Forum nicht mehr auf "Überfahrene Meldern" was sehr viel Zeit kostet und sehr frustrierend ist...

Und dann auch noch umstieg Drohungen äussern. ;-)

andre0604
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Post by andre0604 » 04.01.2013, 11:50

Hallo Rob,

die Event Timer auf max. 2500ms zu begrenzen halte ich für einen absoluten Showstopper. Ich hatte auch schon Timerprobleme, die sich jedoch mit der richtigen Einstellung alle beheben ließen. Die Begrenzung sollte wenigstens abschaltbar sein, mit einem Hinweis auf die möglichen Probleme.

Viele Grüße
Andre

PS: Wird dann wohl auch schon so gemacht, danke Rob :D

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Post by rjversluis » 04.01.2013, 11:58


cds
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Post by cds » 04.01.2013, 12:37

Hallo RR!

Ich hatte erst jetzt Gelegenheit, diesen Thread zu lesen. Daher erlaube ich mir noch 2 Kommentare:

1) @Johannes
Eine kritische Einstellung ist nach der bisherigen Diskussion anscheinend, dass einige mit den Auswirkungen von "Timer-"Einstellungen im Zusammenhang mit Rückmeldern nicht klar kommen (m.E. mangende Durchdringung des Stoffs) und sich jetzt "lautstark" hier im Forum äußern
Hmm, bei ca. 27 Blöcken funktioniert (davon etwa 6 mit "enter2in", nicht alle >2500ms) einer nicht??? Auch dann nicht, wenn dieser mit "enter" und "in" ausgerüstet ist??? Nochmals nachzulesen in diesem Thread: http://forum.rocrail.net/viewtopic.php?t=4932
Für das threadauslösende Problem habe ich zudem eine Umgehungslösung gefunden.
Sollte ich "lautstark" gewesen sein, bitte ich um Entschuldigung!

2) @Peter & Basti
Ein Rocrail User sollte doch mit den Zeitgebern umgehen können.
OK ... siehe oben! Aber wahrscheinlich kann ich es nicht ...

peter&basti
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Post by peter&basti » 04.01.2013, 13:08

Lieber Rob,

vielen Dank für die flexible Umsetzung!

Liebe Grüße

Peter

Pirat-Kapitan
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Post by Pirat-Kapitan » 04.01.2013, 13:15

peter&basti wrote:Lieber Rob,

vielen Dank für die flexible Umsetzung!

Liebe Grüße

Peter
Hallo Rob,
dem kann ich mich nur anschließen !

Schöne Grüße
Johannes

bernd68
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Post by bernd68 » 04.01.2013, 13:16

Hallo zusammen,

wenn ich das richtig lese, dann wird in der Zeit in der 1 Timer herunter läuft nichts anderes von Rocrail getan (?). Wenn das so ist, dann wäre ich mit solchen Timern sehr vorsichtig. In der Zeit kann auf einer Anlage viel passieren. Solange jedoch nur 1 Zug zu einer Zeit unterwegs ist passiert nichts. Mir persönlich sind da keine oder möglichst kurze Timer wichtiger. BTW Rückmelder nachzurüsten ist zwar Arbeit, aber das ist doch unser Hobby :-)

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Post by peter&basti » 04.01.2013, 13:19

Jetzt muss ich doch noch mal nachfragen.

Rob hat heute in den Wiki geschrieben:

Tip: Plan more sensors and avoid using event timers at all

Wenn der Eventtimer die Lok blind macht, kann ich die Haltung von Rob natürlich grundsätzlich verstehen.

Was wäre nun die alternative Empfehlung für ein exaktes Anhalten von Loks an einem definierten Haltepunkt?

Bislang habe ich verstanden: mit Eventtimer und indiv. Anpassung der Lok mit der prozentualen Ereignisverzögerung. Wenn das lt. Rob nur eine Krücke ist, dann muss es doch eine bessere Lösung geben?

Meine Aufgabenstellung, Lösungsansatz und die teilweisen Restriktionen bei der Einstellung von Lokdekodern habe ich weiter vorne in diesem Thread beeits beschrieben.

Liebe Grüße

Peter

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